Demokratie verändert sich, nicht zuletzt im digitalen Raum. Anstatt passiv zuzuschauen, müssen wir aktiv handeln.

Im Projekt Upgrade Democracy bauen wir Brücken zwischen vielfältigen, internationalen Akteur:innen und verbreiten Lösungen, die Desinformationen einerseits erfolgreich in ihren jeweiligen Kontexten begegnen und anderseits digitale Tools innovativ nutzen, um Demokratie zu stärken.

Weltweit stehen Demokratien unter Druck. Durch gezielte Desinformationskampagnen von antidemokratischen Kräften werden Polarisierung, Radikalisierung und Unfrieden entfacht und befeuert. Das Ziel: liberale Demokratien destabilisieren und den eigenen Machtbereich ausweiten.

Dabei sind Desinformationen kein neues Phänomen, haben allerdings in einer digitalisierten Öffentlichkeit eine neue Dimension und Dynamik erreicht. Desinformationskampagnen machen sich die Funktionslogiken sozialer Medien zu eigen: Je emotionalisierter, kontroverser oder zugespitzter die Aussagen, desto schneller und stärker verbreiten die auf Klicks und Reaktionen optimierten Algorithmen der großen sozialen Plattformen die Posts und Kommentare. Steigende Nutzer:innenzahlen und der Trend, dass sich immer mehr Menschen auf sozialen Plattformen informieren, verstärken das Schadenspotenzial digitaler Desinformationskampagnen.

Es ist essentiell, dass wir bewusst mit digitalen Desinformationen umgehen und Maßnahmen ergreifen, die demokratische, freiheitliche Prozesse schützen und stärken. Kurz: Die Demokratie braucht ein Upgrade.

Wir alle (Politik, Gesellschaft, Medien, Wissenschaft) müssen dafür sorgen, dass die Demokratie für die Herausforderungen der digitalen Öffentlichkeit gewappnet ist und die Chancen, die sich in ihr ergeben, besser nutzt. Unser Team reflektiert diese Herausforderungen und Möglichkeiten kontinuierlich und systematisch mit Expert:innen und Partner:innen aus aller Welt. Gemeinsam erarbeiten wir so konstruktive und innovative Lösungsvorschläge für die (künftige) Regulierung von Plattformen, die Ausgestaltung alternativer, digitaler Räume oder die Auseinandersetzung mit technologischen Trends.

Wir regen allerdings nicht nur zum Handeln an, wir setzen auch selbst um. Aktuell begleiten wir drei praxisnahe Projekte:

  • Data Knowledge Hub: Eine zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und Aktivist:innen, die ihre Fähigkeiten für das Monitoring von sozialen Plattformen ausbauen und mit anderen teilen möchten.
  • Faktenstark: Eine Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung und codetekt, mit der wir in Sachsen eine Vielzahl an Angeboten pilotieren, die die Öffentlichkeit für Desinformationen sensibilisieren, Multiplikator:innen in ihrer Bildungsarbeit unterstützen und die Medien- und Informationskompetenz von Bürger:innen stärken.
  • Forum gegen Fakes: Ein großes, digitales Beteiligungsprojekt von unseren Kolleg:innen bei New Democracy, das Bürger:innen nachhaltig für Desinformationen sensibilisieren und Empfehlungen für die Anti-Desinformationsstrategie der Bundesregierung unterbreiten soll.

 

This is us

Cathleen Berger

Cathleen Berger

Co-Lead

Cathleen Bergers berufliche Erfahrung erstreckt sich über verschiedene Sektoren: Wissenschaft, Regierung, Zivilgesellschaft, Unternehmen und Startup. Ihre Arbeit und Forschung konzentrieren sich auf die Schnittstellen zwischen digitalen Technologien, Nachhaltigkeit und sozialer Wirkung. Sie arbeitet derzeit mit der Bertelsmann Stiftung als Co-Leiterin für Upgrade Democracy sowie den Reinhard Mohn Preis 2024 und Senior Expert für Zukunftstechnologien und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus, berät und arbeitet sie gelegentlich mit gemeinwohlorientierten Unternehmen und Organisationen an ihren Klima- und sozialen Wirkungsstrategien.

Zuletzt verantwortete sie den B Corporation Zertifizierungsprozess eines jungen Klimastartups, initiierte und leitete Mozillas Nachhaltigkeitsprogramm, arbeitete als Referentin im Koordinierungsstab für Cyber-Außenpolitik im Auswärtigen Amt, als Beraterin mit Global Partners Digital, Forschungsassistentin in der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie Gastdozentin an der Friedrich Schiller Universität Jena.

Follow on

Co-Lead

Charlotte Freihse

Charlotte Freihse

Project Manager

Charlotte Freihse ist Projekt Managerin im Projekt „Upgrade Democracy“ der Bertelsmann Stiftung und beschäftigt sich dort vor allem mit Platform Governance und Desinformation sowie den Auswirkungen digitaler Technologien auf öffentliche Meinungsbildung und Diskurs. Vor ihrer Zeit in der Stiftung war sie freie Mitarbeiterin in der Nachrichtenredaktion des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Parallel dazu war sie Forschungsassistentin im europäischen Forschungsprojekt NETHATE und entwickelte mit der Universität Jena und mit Das NETTZ ein Kategorisierungssystem für Interventionsmaßnahmen gegen online Hassrede. Charlotte hat einen Master in Friedens- und Konfliktforschung mit einem Fokus auf digitalen Technologien in Konflikten sowie Friedensprozessen.
Follow on

Project Manager

Dominik Hierlemann

Dominik Hierlemann

Senior Advisor

Dominik Hierlemann ist Senior Advisor bei der Bertelsmann Stiftung, co-leitet das Programm Demokratie & Zusammenhalt und ist Mitglied des Führungskreises der Stiftung. Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich mit Fragen der Europäischen Demokratie und neuen Formen der Bürgerbeteiligung. Er konzipierte, organisierte und moderierte wegweisende Partizipationsprojekte in Kooperation mit Bundeskanzleramt, Bundespräsidialamt und Europäischer Kommission.

Dominik Hierlemann hat Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz und am Institut d’études politiques in Aix-en-Provence, Frankreich studiert. Er forschte und arbeitete mehrere Jahre in Krakau, Polen, und in Sydney, Australien. Dort lehrte er an der University of Sydney und am International College of Management. Eine seiner jüngeren Veröffentlichungen ist “Under Construction. Citizen Participation in the EU”.

Follow on

Senior Advisor

Martin Hullin

Martin Hullin

Director

Martin Hullin arbeitet als Director, Digitalisierung und Gemeinwohl bei der Bertelsmann Stiftung.

Seine Hauptaufgaben umfassen die Entwicklung innovativer Ansätze auf nationaler und internationaler Ebene, die öffentliche Vertretung des Programms und seiner Projekte sowie das Einbringen von empirischen Erkenntnissen und Case-Studies in relevante Entscheidungsprozesse.

Zuvor war er der Mitbegründer und stellvertretende Exekutivdirektor der Datasphere Initiative und des Internet & Jurisdiction Policy Networks in Paris, Frankreich.

Bevor er im Bereich der internationalen Digital- und Datenpolitik thematische ExpertInnennetzwerke mitaufgebaut hat, war Hullin für die Formalisierung eines führenden globalen Netzwerks für erneuerbare Energien verantwortlich und arbeitete als Berater für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen und die GIZ.

Director

Jutta Pohl

Jutta Pohl

Project Assistant

Jutta unterstützt seit Oktober 2022 das Projekt Upgrade Democracy im Programm Demokratie und Zusammenhalt als Project Assistant. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist sie für alle administrativen und organisatorischen Aufgaben zuständig und sorgt für ein effektives Büromanagement im Tagesgeschäft. Darüber hinaus gehört ebenso die Übernahme von Veranstaltungsorganisation im Projektkontext zu ihrem Aufgabenbereich.

Jutta absolvierte den Studiengang zur Europasekretärin an der Akademie für Management-Assistenten in Lippstadt. Im Anschluss daran sammelte sie Berufserfahrung in unterschiedlichen Unternehmen der Musikbranche, u.a. als Assistentin des A+R (Artist und Repertoire) Managers, Sekretärin der Geschäftsführung sowie im Musik Studio Management. Seit August 2000 arbeitet Jutta für die Bertelsmann Stiftung und übernahm dort seitdem Aufgaben als Project sowie Program Assistant.

Project Assistant

Dr. Joachim Rother

Dr. Joachim Rother

Project Manager

Dr. Joachim Rother ist Project Manager im Team Upgrade Democracy der Bertelsmann Stiftung und unter anderem verantwortlich für den Reinhard Mohn Preis 2024. Vorher leitete Joachim die Israel Aktivitäten der Bertelsmann Stiftung und widmete sich dem Ausbau der deutsch-israelischen Beziehungen auf kultureller, wirtschaftlicher wie politischer Ebene. Joachim hat Geschichte, Englisch und Sozialkunde an der Otto-Friederich-Universität Bamberg studiert und hat mit einer Arbeit zur Geschichte der Kreuzzüge im Fachbereich der Mittelalterlichen Geschichte promoviert. Vor seiner Beschäftigung bei der Bertelsmann Stiftung war Joachim stv. Büroleiter der Konrad-Adenauer Stiftung (KAS) in Jerusalem, Israel. Joachim ist Alumnus der Promotionsförderung der KAS, des Deutschen Historischen Instituts (DHI) in Washington D.C. und des Jerusalemer Instituts der Görres Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaften.
Follow on

Project Manager

Georgia Langton

Georgia Langton

Junior Projektmanagerin

Georgia Langton arbeitet im Team Upgrade Democracy der Bertelsmann Stiftung als Junior Projektmanagerin. Zuvor unterstützte sie das Recharging Advocacy for Rights in Europe (RARE)-Projekt der Hertie School und der Hungarian und Netherlands Helsinki Committees als Assistentin. Georgia hat 2021 einen Bachelor in Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg absolviert. Zusätzlich studiert sie an der Hertie School den Master of International Affairs mit dem Schwerpunkt Human Rights and Global Governance. Ihr besonderes Interesse widmet sie neben den Bereichen Menschenrechten und Asylpolitik vor allem der Bekämpfung von Desinformationen.

Junior Projektmanagerin

Susen Schildmann-Knaak

Susen Schildmann-Knaak

Reinhard Mohn Preis Office

Susen Schildmann-Knaak ist Project Assistant im Reinhard Mohn Preis Office und zurzeit für das Programm Demokratie und Zusammenhalt, Projekt ‘Upgrade Democracy’ tätig. Mit dem Reinhard Mohn Preis zeichnet die Bertelsmann Stiftung Persönlichkeiten und Initiativen aus, die sich um wegweisende Lösungen zu gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen verdient gemacht haben. Die Preisvergabe basiert auf einer weltweiten Recherche nach innovativen Konzepten und exemplarischen Lösungsansätzen für Herausforderungen, die für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und Europas von entscheidender Bedeutung sind.

Zur Unterstützung des Reinhard Mohn Preises hat die Bertelsmann Stiftung das Reinhard Mohn Preis Office etabliert. Die Stelle ist auf Dauer angelegt, um den Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen den unterschiedlichen Reinhard Mohn Preisen sicherzustellen.

Susen Schildmann-Knaak ist gelernte Rechtsanwalts- und Notarsgehilfin,  staatl. geprüfte Betriebswirtin (AWS/FH Hamburg), Dipl. Management-Assistentin Bad Harzburg Akademie u. v. m.. Seit 2002 ist sie im Bertelsmann Konzern tätig.

Reinhard Mohn Preis Office

Julia Tegeler

Julia Tegeler

Project Manager

Julia Tegeler ist Project Manager im Programm „Demokratie und Zusammenhalt“ der Bertelsmann Stiftung und arbeitet im Projekt „Upgrade Democracy“. Hier beschäftigt sie sich mit der Frage, wie demokratische Diskurse im digitalen Raum gestärkt werden können. Mit zivilgesellschaftlichen Partnern arbeitet sie daran, im Rahmen eines Modellprojekts einen praktischen Beitrag zum besseren Umgang mit Desinformationen im Netz zu leisten. Zuvor hat Julia Tegeler seit 2012 für die Bertelsmann Stiftung diverse Projekte zur Werte- und Demokratiebildung sowie zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts umgesetzt – unter anderem „TeamUp! Werte gemeinsam leben“, „Young Europeans´ Forum 2019“ und „Stendal besser machen“. Hier hat sie insbesondere Erfahrung in der Umsetzung, im Transfer und der Skalierung von Modellprojekten gesammelt. Vor der Arbeit bei der Bertelsmann Stiftung war sie als Projektmanagerin für die Qualität von Studium und Lehre an der Universität Bielefeld tätig, als hochschulpolitische Referentin der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen sowie als Lehrassistentin in der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld. Julia Tegeler hat an der Universität Bielefeld und University of Adelaide studiert und einen Magister in Philosophie und Germanistik.

Project Manager

Dr. Kai Unzicker

Dr. Kai Unzicker

Co-Lead

Dr. Kai Unzicker ist als Senior Project Manager im Programm „Demokratie und Zusammenhalt“ der Bertelsmann Stiftung tätig. Er ist Co-Leiter des Projekts „Upgrade Democracy“, das sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Demokratie befasst. Zuvor hat er seit 2011 für die Bertelsmann Stiftung das „Radar gesellschaftlicher Zusammenhalt“ entwickelt. In zahlreichen Studien hat er gesellschaftliche Veränderungen im internationalen Vergleich, in Deutschland und auf regionaler und lokaler Ebene untersucht. Für die Themen Zusammenhalt, Vertrauen, Gerechtigkeit und Solidarität sowie neuerdings Desinformation ist er als Experte in den Medien und Speaker bei Veranstaltungen gefragt. Er ist einer der Sprecher der „Allianz für gesellschaftlichen Zusammenhalt“, einem Zusammenschluss von mehreren Stiftungen, die sich in ihrer Arbeit auf unterschiedliche Art und Weise mit der Stärkung des Zusammenhalts in Deutschland befassen. 2018 hat er als Projektleiter den Reinhard Mohn Preis zum Thema „Vielfalt leben – Gesellschaft gestalten“ verantwortet. Von 2004 bis 2011 war er als Wissenschaftler am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld tätig. Kai Unzicker hat von 1998 bis 2004 Soziologie, Psychologie und Philosophie an der Philipps-Universität Marburg studiert.

Weitere Informationen, u.a. zu Publikationen und Projekten finden sich auf der Website der Bertelsmann Stiftung: Profil von Dr. Kai Unzicker

Follow on

Co-Lead

Guest authors

Vincent Hofmann

Vincent Hofmann

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Vincent Hofmann ist seit Juni 2021 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am HIIG tätig. Er arbeitet an dem Projekt „Ethik der Digitalisierung“.

Vincent Hofmann studierte Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main(gefördert durch das „Deutschlandstipendium“) mit dem Schwerpunkt Internationalisierung und Europäisierung des Rechts. Sein Forschungsinteresse liegt im Bereich der Plattformregulierung.

Neben dem Studium produzierte er den wöchentlichen Podcast „Wer will was von wem woraus“, in welchem er für Studierende Inhalte und Probleme des Jurastudiums behandelte.

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Matthias C. Kettemann

Matthias C. Kettemann

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Prof. Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) hat die Professur für Innovation, Theorie und Philosophie des Rechts am Institut für Theorie und Zukunft des Rechts der Universität Innsbruck inne. Am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) leitet er die Forschungsgruppe „Globaler Konstitutionalismus und das Internet“, das Forschungsprojekt „Völkerrecht des Netzes“ und „Plattform://Demokratie“.

Am Leibniz-Institut für Medienforschung  | Hans-Bredow-Institut leitet er das Forschungsprogramm  “Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen” . Sein Team beschäftigt sich mit den Regeln, unter denen in digitalen Kommunikationsräumen und besonders in sozialen Netzwerken neue Foren und Praktiken der gesellschaftlichen Verständigung und Selbstvergewisserung entstehen.

Nach Studien der Rechtswissenschaften in Graz, Genf und als Fulbright und Boas-Stipendiat an der Harvard School promoviert er mit einer Arbeit zur Rechtsstellung des Individuums im Völkerrecht. 2014 wurde er als Postdoktorand an das Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt gerufen, wo er sich bei Prof. Kadelbach und Prof. Vesting am Institut für Öffentliches Recht der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit einer Arbeit zur normativen Ordnung des Internets habilitierte und die Lehrbefugnis für Völkerrecht, Internetrecht und Rechtstheorie erhielt. Nach Vertretungen in Heidelberg und Jena folgte er im Herbst 2021 dem Ruf nach Innsbruck.

Matthias C. Kettemann ist auch Co-Head of Section, „International Law and the Internet“ am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht; und Mitglied des Vorstands und Forschungsgruppenleiter für „Platform and Content Governance“ am Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien. Er war mehrfach als Sachverständiger für digitales Recht im Bundestag und hat u.a. den Europarat, die UNESCO und die OSZE beraten.  

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Virginia Kirst

Virginia Kirst

Freie Journalistin

Ich arbeite als freie Journalistin zwischen Rom und Hamburg. Meine Spezialität ist, die römische Politik zu entwirren und zu zeigen, welche Folgen sie haben wird – für Berlin, Bern, Brüssel und Wien. Als Auslandskorrespondentin schreibe ich Analysen, Berichte, Interviews und Reportagen für Zeitungen, Magazine und Webseiten. Außerdem berichte ich im Live-Fernsehen über aktuelle Ereignisse und werde als Italien-Kennerin ins Fernsehen, ins Radio und zu Podcasts eingeladen.

Freie Journalistin

Anushree Majumdar

Anushree Majumdar

Digital Narratives Studio, Chinese University of Hong Kong

Anushree Majumdar is a journalist, editor and researcher based in New Delhi. She is currently working with the Digital Narratives Studio at the Chinese University of Hong Kong.

Digital Narratives Studio, Chinese University of Hong Kong

Katharina Mosene

Katharina Mosene

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut

Katharina Mosene ist Politikwissenschaftlerin (M.A.) und kümmert sich am Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI) seit Juli 2019 um den Bereich Forschungs- und Veranstaltungskooperationen, vor allem im Zusammenhang mit dem Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft und dem Network of Centers. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt intersektionalen feministischen Ansätzen im Bereich Netzpolitik, Intelligente Technologien und Internet Governance. Neben dem Kontext Digitale Gewalt, Hatespeech und Anti-Feminismus beschäftigt sich sich mit tradierten Biases und ethischen Fragen im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Darüber hinaus ist sie am TUM Medical Education Center der TU München im Bereich Digitale Bildung / eLearning assoziiert.

Freiberuflich engagiert sie sich beim Deutschland sicher im Netz e.V. unter der Schirmherrschaft des Bundesministerium des Innern im Bereich Verbraucherschutz und führt Workshops für Ehrenamtliche und Vereine zu Internet-Sicherheitsthemen durch.

In ihrer Freizeit ist sie Gründungsmitglied von netzforma* e.V. – Verein für feministische Netzpolitik. Dort beschäftigt sie sich mit Themen wie dem Fördern eines gleichberechtigten Zugangs zum Internet und zu digitalen Inhalten, Schutz vor Gewalt im Netz und dem Recht auf Privatsphäre.

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut

Felix Sieker

Felix Sieker

Project Manager, Bertelsmann Stiftung

Felix Sieker arbeitet als Projekt Manager für das Projekt „reframe[Tech]“ im Programm „Digitalisierung und Gemeinwohl“ bei der Bertelsmann Stiftung. Dort beschäftigt er sich primär mit der Frage, wie die Chancen von algorithmischen Entscheidungssystemen für das Gemeinwohl stärker sichtbar gemacht werden können.

Zuvor arbeitete Felix Sieker an der Hertie School in einem Projekt zur Digitalisierung von Arbeit und war als Freelancer für Stiftungen und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig. Als Sherpa war er zudem im High-Tech Forum, dem zentralen Beratungsgremium der Bundesregierung für die Implementierung der High-Tech Strategie 2025 beschäftigt.

In 2021 promovierte Felix mit einer Arbeit zur Rolle von Plattformunternehmen in der digitalen Transformation von Arbeit an der Hertie School. Zuvor hat er „Sociology, Politics and Economics“ an der Zeppelin Universität und „Comparative Social Policy” an der Universität Oxford studiert.

Project Manager, Bertelsmann Stiftung